Tierfreundliche Geschenke

Besser Schenken ohne Tierleid. Es gibt viele schöne und vor allem auch sinnvolle Dinge, über die sich Tierliebhaber*innen und auch die Tiere freuen. Natürlich gilt: Lokal einkaufen und wenn möglich auf langlebige, hochwertige Produkte setzen. Vielleicht kann es auch etwas Selbstgemachtes sein? Kreative stellen im Netz großartige Upcycling-Ideen zum Nachmachen bereit.

Insektenhotel zur Vorfreude auf den Frühling

Zeit und Einsatz schenken: Insekten-Hotel selbst bauen. Foto: Mika Baumeister/Unsplash

Der eigene Garten wird zum Tierparadies mit einem selbst gebauten Insektenhotel. Wer mag, verschenkt einen Gutschein inklusive Arbeitszeit und verbringt beim gemeinsamen Hämmern und Sägen auch ein paar schöne Stunden miteinander im Freien. Als kleines Mitbringsel eignen sich Blumensamenmischungen für Bienen und Schmetterlinge.  

Weitere schöne Geschenke sind Nistkästen, Futterhäuschen und hübsch gestaltete Meisenknödel, z.B. im Schneemanndesign. Die großen (und auch viele kleine) Umweltverbände bieten in ihren Shops geeignete Bausätze für Groß und Klein.

Insektenhotel bauen oder kaufen:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/insekten-helfen/00959.html

https://www.swr.de/insekten/insektenhotel-so-geht-es-richtig/-/id=22329452/did=23673714/nid=22329452/zxq469/index.html 

Häuser und Futterstationen für Vögel, Igel, Fledermäuse und Insekten: 

https://www.bundladen.de/Tierwelt/ 

https://www.nabu-shop.de/garten-und-tierwelt

Bastelanleitung für Hundespielzeug:

https://www.jugendtierschutz.de/tiere/tiere-zu-hause/hunde/#sockentier

Kulinarische Inspiration: Vegane Koch- und Backbücher

Vegane Spieße - lecker
Vegane Spieße – besonders lecker! Foto: Ella Olsson/Unsplash

Vegan ist öde? Von wegen! Inzwischen gibt es viele Koch- und Backbücher mit köstlichen Rezeptideen. Und wer eine*n Zweifler*in motivieren möchte, sich auch einmal rein pflanzlich zu ernähren, schenkt das gemeinsame Kochevent oder die Zutaten gleich mit, Candle-light-Dinner inklusive. Guten Appetit!

Koch- und Backbücher gibt es hier:

https://www.tierschutz-geniessen.de

https://www.peta.de/vegane-kochbuecher

https://proveg.com/de/ernaehrung/pflanzliche-alternativen/vegan-backen

Tierversuchsfreie Kosmetik

Seifen unverpackt und tierleidfrei. Foto: Aurelia Dubois/Unsplash

Die Auswahl an Naturkosmetik ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Nicht nur Spezialgeschäfte, Unverpacktläden und Biomärkte, auch Drogerien und Supermärkte haben inzwischen ein vielfältiges Angebot. Nachhaltige Kosmetik kommt ohne chemische Zusatzstoffe und Tierversuche aus. Handgefertigte Seifen sind ein schönes Geschenk zu Weihnachten, ebenso vegane Bodylotions. Aber natürlich kann man auch hier vielfach auf Eigenkreationen setzen.

Wie das geht? Einfach mit diesen Tutorials direkt ausprobieren:

https://www.peta.de/zero-waste-vegane-kosmetik-selbst-machen

No-Gos unter dem Weihnachtsbaum

Für viele Tierschutzvereine ist klar: Tiere sollten kein Geschenk zu Weihnachten sein. Weder als süßer Welpe noch als tierischer Anteil in einem Produkt. Diese drei Fakten sollte jede*r kennen, um beim Weihnachts-Shopping nicht daneben zu greifen.

1. Woll-Pulli aus Merino mit Po-Verstümmelung

Ich bin mehr als nur ein Woll-Lieferant!
Mehr als nur ein Woll-Lieferant! Foto: Sam Carter/Unsplash

Hält man einen Pullover aus Merino-Wolle in den Händen, kommt diese wahrscheinlich aus Australien. Das Land hat sich auf Merino spezialisiert, obwohl die Bedingungen äußerst ungünstig sind: es gibt große Probleme mit Fliegen, die den Schafen gern in die überlappenden Hautfalten am Po kriechen. Die einfachste “Lösung” des Problems ist das Mulesing, wobei den Tieren radikal das Hinterteil abgeschnitten wird. Trotzdem gilt Merino als eine besonders hochwertige Wolle, die sowohl in Modegeschäften als auch in Outdoor-Läden weit verbreitet ist. Das Besondere an Merinowolle ist, dass die Faser innen hohl ist und so nicht nur super wärmt, sondern auch viel schneller trocknet als andere Wollsorten.

Öko-Labels verwenden deshalb keine australische Wolle, sondern aus Europa, Neuseeland, Südamerika oder Südafrika. Wolle anderer Schafrassen sind auch frei vom sogenannten Mulesing. Ein empfehlenswertes Siegel, auf das man achten kann, ist das GOTS-Label, das Wolle ohne Mulesing garantiert und darüber hinaus weitere wichtige Umweltkriterien berücksichtigt.

Weitere Infos zum Thema Merino-Wolle:

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/tiere-suchen-ein-zuhause/video-mulesing-grausamer-standard-in-der-australischen-wollproduktion-100.html

https://www.vier-pfoten.de/kampagnen-themen/themen/nutztiere/schafe

https://www.tierschutzbund.de/aktion/mitmachen/verbrauchertipps/merinowolle/

2. Daunen-Jacke aus Lebendrupf

Ob Mantel, Schlafsack oder Bettdecke: Daunen sind nicht nur leicht und fluffig, sie halten einfach auch sehr gut warm. Leider ist mit dem Rupfen der Federn aus Gänsen und Enten oft ein schweres Tierleid verbunden. Entendaunen stammen nach Angaben des Deutschen Tierschuzbundes oft von getöteten Tieren aus Stopfleberfarmen. So unterstützt man ungewollt eine quälerische Praxis, die in Deutschland zurecht verboten ist. Gänse werden hingegen auch in Deutschland mit Einschränkungen noch lebend gerupft. 

Tierschutzvereine raten deshalb dazu, auf Produkte mit Daunen und Federn ganz zu verzichten. Es gibt aber auch Siegel, an denen Daunen aus Totrupf zu erkennen sind: Der Global Traceable Down Standard (TDS), der Responsible Down Standard (RDS) für Kleidung und der Downpass bei Bettdecken und Kissen. Mittlerweile gibt es auch Unternehmen, die Daunen aus alten Bettdecken wieder aufarbeiten und mit diesen Recycling-Daunen neue Mäntel oder Decken herstellen.

Lisa Maria Otte in der Arche Warder
Gänse haben ein Leben ohne Leid verdient. Foto: Frederik Otte

Kleidung mit GOTS-Siegel gibt es in Hamburg hier:

https://peppermynta.de/fair-fashion/fair-fashion-stores-in-hamburg-faire-mode/

https://hamburg.mitvergnuegen.com/2017/11-faire-mode-aus-hamburg/ 

3. Echter Pelz als billiger Ersatz für Kunstpelz 

Falle "Kunstpelz" - Billigpelz stammt häufig doch von Tieren.
Falle „Kunstpelz“ – Billigpelz stammt häufig doch von Tieren. Foto: Monica Nick/Unsplash

Seit einigen Jahren ist der Echtpelz zurück in den deutschen Kleiderschränken: als Kragen an Parkas oder Bommel an Mützen und Anhängern. Neben einigen teuren Marken findet sich echter Pelz aber auch an günstiger Kleidung. So billig, dass es nicht echt sein kann? Oh doch! Die schlimmen Bedingungen auf den Pelzfarmen und in der Weiterverarbeitung machen es möglich. Leider gibt es keine zuverlässige Kennzeichnung an der Kleidung. Bei Zweifeln erkennt man echten Pelz daran, dass die Haare sich leichter im Wind wiegen und an der Haarwurzel die Haut des Tieres zu sehen ist (Leder und nicht Textil). Wer genau wissen will, wie sehr Marderhunde, Kaninchen, Nerze, Hunde und Katzen für Pelz leiden, wird bei Peta fündig: https://www.peta.de/hintergrundwissen-pelz

Ansonsten reicht vielleicht der Hinweis: Einfach nicht kaufen.

Weitere Infos über Pelz:

https://www.vier-pfoten.de/kampagnen-themen/themen/mode-und-tierschutz/pelz-industrie/die-wahrheit-ueber-pelz

https://www.tierschutzbund.de/aktion/mitmachen/verbrauchertipps/pelzprodukte/

https://www.dw.com/de/pelzmode-ein-auslaufmodell/a-55529908

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-02/tierschutz-pelz-fellkragen-mode-nerz-fuchs-fleischkonsum

Tierschutz unterstützen

Spenden und was Gutes tun: Es sind symbolische Geschenke mit großer Wirkung: Spenden für den Tierschutz. In Hamburg gibt es viele Initiativen und Vereine, die Unterstützung benötigen, etwa um Futter, Pflege, Unterbringung und Tierarztkosten für bedürftige Vierbeiner bezahlen zu können.

Hunde im Tierheim an der Süderstraße © Lisa Maria Otte
Hunde im Tierheim an der Süderstraße Foto: Lisa Maria Otte

Wie wäre es mit einer Tierpatenschaft im Tierheim Süderstraße zum Fest? Die kann man für Hunde, Katzen und Kaninchen, aber auch für Schildkröten abschließen. Und ganz exotisch: die Patenschaft für eine ausgewachsene Königspython oder den Axolotl Lars. Der Förderbetrag liegt bei 20 Euro pro Monat. Wer für die Arbeit des Franziskus-Tierheims oder die Initiative Gandolfs Taubenfreunde spendet, erhält als Geschenk zur Übergabe eine schön gestaltete Urkunde. Über den Spendenmarathon für Tiere haben die engagierten Igelretter*innen von Looki e.V. in Bergedorf ihre Futterwünsche aufgelistet. Und auch die Vereine Hamburger Stadttauben und die Tiertafel Hamburg, die in finanzielle Not geratene Tierhalter*innen mit Sachspenden zur Seite stehen, freuen sich über Ihre Unterstützung. Spenden sind klassisch per Überweisung möglich, viele Initiativen freuen sich aber auch über eine Gabe per Paypal.

Weitere Informationen zu Spenden an Hamburger Initiativen:

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V.

Franziskus-Tierheim

Hamburger Stadttauben e. V.

Gandolfs Taubenfreunde

Wildtierstation Looki e.V.  mit Futter-Spendenmarathon

Tiertafel Hamburg e. V. 

LPT-Betrieb nur unter strengen Auflagen: Tierversuche möglichst vermeiden

Pressemitteilung der Grünen Bürgerschaftsfraktion

Die Tierversuchseinrichtung Laboratory of Pharmacology and Toxicology GmbH & Co. KG (LPT) in Hamburg darf nach der behördlich angeordneten Schließung ihren Betrieb Ende August unter Auflagen wieder aufnehmen. Dem vorausgegangen war ein Rechtsstreit. Die Regierungsfraktionen von Rot-Grün betonen in diesem Zusammenhang, dass das Unternehmen unter verstärkter politischer Beobachtung steht und begrüßen die aus Hamburg angeregte Bundesratsinitiative für weniger Tierversuche. Zudem beantragen SPD und Grüne in der Sitzung des Justizausschusses am 4. September eine Selbstbefassung zum Thema LPT.

Dazu Lisa Maria Otte, tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion:

„Es ist eine bittere Nachricht für Tierschützende, dass LPT in Hamburg wieder Versuche mit Mäusen und anderen Nagetieren durchführen darf. Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts zeigt, dass wir für mehr Tierschutz dringend strengere Gesetze in Deutschland brauchen. Die Bundesratsinitiative des Senats, mit der nicht nur engmaschigere Kontrollen gefordert werden, sondern auch die konsequente Abkehr von Tierversuchen, die dauerhaft starke Schmerzen und schwere Leiden verursachen, ist hierfür ein starkes Zeichen. Wir werden ein besonderes Augenmerk darauf haben, ob das Unternehmen die auferlegten, strengen Auflagen einhält. Die Erinnerung an die unfassbaren Bilder aus den LPT-Laboren in Niedersachsen, lassen aus meiner Sicht keinen Zweifel daran, dass Tierversuche eines Tages ganz der Vergangenheit angehören müssen.

Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, werden die Regierungsparteien in der Bürgerschaft alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Tierversuche in Hamburg zu vermeiden. Wir werden aus Hamburg heraus den Ersatz und die mittelfristige Abschaffung der regulatorischen Testungen an Tieren fördern. Unser Ziel ist, die bislang vorgeschriebenen standardisierten Tierversuche zur Zulassung von Medikamenten perspektivisch durch tierversuchsfreie Methoden zu ersetzen.“

Dazu Britta Schlage, Tierschutzexpertin der SPD-Bürgerschaftsfraktion:

„Der Fall LPT zeigt: Wir brauchen grundlegende rechtliche Veränderungen, um Tierversuche – wo es möglich ist – zu vermeiden und Tierleid zu verhindern. Deshalb ist es folgerichtig, dass der Senat mit einer Bundesratsinitiative schärfere Kontrollen und engere Regularien auf Bundesebene einfordert. Wenn wir Erfolg haben, werden Unternehmen sich künftig zur Entwicklung von Tierversuchsalternativen verpflichten müssen. Doch zuvor muss sich das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung zu den Vorschlägen aus Hamburg, die mit der EU-Tierversuchsrichtlinie im Einklang sind, bekennen. Wir werden sehr genau beobachten, ob Bundesministerin Julia Klöckner ihre Hausaufgaben macht. Bis es soweit ist, werden wir in Hamburg die Tätigkeit von LPT mit strengen Auflagen und verdichteten Kontrollen engmaschig begleiten. Nur auf diese Weise können wir den schockierenden Missständen, die in Niedersachsen aufgetreten sind, in Hamburg einen Riegel vorschieben. Auch im Justizausschuss der Bürgerschaft wollen wir dieses wichtige Thema zeitnah im Rahmen einer Selbstbefassung auf die Tagesordnung heben.“

Plötzlich Kandidatin

Mutig bin ich. Schon immer gewesen.

„Zu mutig, viel zu mutig!“, denke ich panisch, denn nun schauen mich mehrere Hundert Menschen erwartungsvoll an. Ich stehe auf der Bühne vor dem Mikrofon und frage mich, wie ich bloß darauf gekommen bin, mich aus dem Nichts plötzlich als Kandidatin für die Hamburgische Bürgerschaft zu bewerben.

Das war am 10. November 2019, vor nicht einmal drei Monaten. Die GRÜNEN in Hamburg hatten zur Landesmitgliederversammlung eingeladen. Aus einem Newsletter wusste ich, dass Bewerbungen um einen Platz auf dem Wahlzettel bis zum Tag der Versammlung selbst spontan eingereicht werden können. Ich war einige Monate vorher erst in die Partei eingetreten und hatte im April einen neuen Job angenommen als Führungskraft bei der internationalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN. Mich parallel voll bei den GRÜNEN reinzuhängen, war monatelang eher ein Wunschtraum geblieben. Und dann ging plötzlich alles wie im Zeitraffer.

Obwohl ich absolut neu in der Partei war, haben mich andere Frauen ermutigt, meinen Hut in den Ring zu werfen. Sie hatten gehört, dass ich viele Jahre lang bei GREENPEACE war und mit dem Gedanken spielte einfach mal eine Bewerbung abzuschicken. Junge, politisch erfahrene Frauen, die im Übrigen selbst kandidieren, haben sich Zeit für mich genommen, mir Rat gegeben und den Rücken gestärkt. Ohne sie wäre ich am 10. November niemals auf diese Bühne gegangen, um meine Rede zu halten. Ohne sie im Saal hätte ich gedacht: „Die müssen mich hier jetzt alle für verrückt halten. Wer ist diese Neue und wie kommt sie auf unsere Bühne?“

Ich spreche und schaue in die erwartungsvollen Gesichter. Es sind interessierte, engagierte Menschen. Menschen, die Ahnung haben von meinen Herzensthemen; vom Schutz unserer Demokratie, vom Klima-, Umwelt- und Tierschutz, von Hamburg. Menschen, die offen sind für Neues und offensichtlich auch offen für Neue in ihren Reihen. Ich bekomme Zwischenapplaus, mein Mut kehrt zurück und ich spreche weiter:

„[…] 14 Jahre lang bei war ich erst Aktivistin und dann hauptberuflich Kampaignerin bei Greenpeace. Unsere Kolleginnen und Kollegen aus Büros rund um den Globus haben uns immer beneidet darum, wie mutig und frei wir mit unseren Aktionen politischen Wandel provozieren konnten. In kaum einem anderen Land auf der Welt schützt der Staat die Meinungsfreiheit so gut wie bei uns.

Eigentlich.

Schmerzhaft müssen wir feststellen, dass das einfach nicht mehr reicht.

Wenn rechte Hetze, massive Beleidigungen und Drohungen den Alltag derjenigen prägen, die sich öffentlich für Freiheit, Vielfalt und Demokratie einsetzen – dann reicht es einfach nicht mehr aus, in der Theorie alles sagen zu dürfen.

Ich bin stolz, in einer Partei zu sein, die das nicht nur zum Thema macht, die sich den Hetzern nicht nur unerschrocken und unermüdlich entgegen stellt, sondern konkrete Maßnahmen ergreift – wie hier in Hamburg in unserem Regierungsprogramm angekündigt:

Mehr Ressourcen und eine digitale Ausstattung auf Augenhöhe in der Staatsanwaltschaft und Polizei – das ist bitter nötig zur konsequenteren Verfolgung von Hass im Netz. Wir müssen prüfen, ob eine Schwerpunktstaatsanwaltschaft eingerichtet werden kann – denn wir brauchen Stellen, die speziell dafür zuständig sind! 

Wenn eine Journalistin über Facebook Vergewaltigungsdrohungen erhält, dann darf das einfach nicht in einem Aktenstapel untergehen zwischen irgendwelchen Wirtshaus-Beleidigungen. 

Meist werden die Täter nicht gefunden, Verfahren eingestellt, die Opfer allein gelassen. Das ist ein Desaster für die Betroffenen und ein Desaster für unsere Demokratie!

Wir müssen und wir werden den Hass im Netz, auf der Straße und in unseren Parlamenten entschieden bekämpfen – lasst mich eine weitere mutige Stimme in der Bürgerschaft sein, die den Hetzern die Stirn bietet.

[…]

Auszug aus meiner Bewerbungsrede vom 10.11.2019

Mit Applaus und etwas wackeligen Beinen gehe ich von der Bühne. Mutig, aber um ein Haar nicht zu mutig: ich werde gewählt auf den Listenplatz 51 der Grünen Landesliste.

Wie im Zeitraffer ging dieser Tag vorbei und wie im Zeitraffer bin ich von der Neuen heute plötzlich mitten im Wahlkampf und mitten in dieser tollen Partei. Ich bin wirklich beeindruckt von so viel Offenheit, Unterstützung und Herzlichkeit, dass ich allen nur raten kann: seid mutig und engagiert euch!