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Natur wiederherstellen und Klima schützen

Winterschneeball mit Hummel

Pressemitteilung der Grünen Bürgerschaftsfraktion, 28.5.2026

Naturschutz stärken
Rot-Grün bringt Umsetzung der EU-Wiederherstellungsverordnung in Hamburg auf den Weg

Die EU-Wiederherstellungsverordnung legt erstmals verbindliche Ziele zur Renaturierung geschädigter Ökosysteme fest und schafft damit einen klaren Rahmen für mehr Naturschutz auch in Hamburg. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen bringen in einem gemeinsamen Antrag die Umsetzung der Verordnung in Hamburg auf den Weg (siehe Anlage). Ziel sind unter anderem besser geschützte Gewässer, kühlere Stadträume bei Hitze und mehr Raum für Artenvielfalt. Über den rot-grünen Antrag entscheidet die Hamburgische Bürgerschaft in ihrer Sitzung am 3. Juni.

Dazu Lisa Maria Otte, umweltpolitische Sprecherin der Grünen Fraktion Hamburg: „Eine intakte Natur ist von elementarer Bedeutung: Sie sorgt für frische Luft, sauberes Trinkwasser und sichert unsere Ernährung über die Landwirtschaft. Wälder, Parks und Grünflächen kühlen unsere Stadt an heißen Tagen, speichern Wasser im Boden und schaffen Lebensqualität. Viele Lebensräume in unserer Stadt verlieren allerdings zunehmend an Artenvielfalt, weil Rückzugsorte und Lebensgrundlagen für Tiere und Pflanzen fehlen. Die EU-Wiederherstellungsverordnung gibt uns erstmals einen verbindlichen Rahmen, um geschädigte Ökosysteme gezielt zu renaturieren und die Natur in Hamburg langfristig zu stärken. Gerade Gewässer wie Alster, Bille, Elbe und Dove Elbe sowie Moore, Wiesen, Wälder, Parks und Grünflächen sind unverzichtbar für Lebensqualität, Klimaanpassung und Erholung. Mit unserem Antrag wollen wir diese Räume gezielt aufwerten, durch renaturierte Ufer, artenreiche Flächen und eine Stärkung der Natur in den Stadtteilen vor Ort.“